23
Jul
2008

Überbackene Knoblauchtortillas

Beim Discounter um die Ecke gab es neulich Knoblauchtortillas im Angebot und da kam mir so ein Gedanke:

Mit Tortillas kann man bekanntlich recht viel machen und nachdem ich Pfannkuchen auch schon des Öfteren so zubereitet habe, musste das mit den spanischen Teigteilchen auch klappen.

Für die Füllung habe ich ein Päckchen Schinkenwürfel (125 g) mit drei kleinen Frühlingszwiebeln und anderthalb Knoblauchzehen angebraten. Dazu kamen eine kleine Dose Champignons, eine kleine Zucchini und zuletzt vier Cocktailtomaten (kann man alles beliebig variieren bzw. ist sicher auch mit anderen Gemüsen schmackhaft). Als das Gemüse die richtige Konsistenz hatte, habe ich drei Esslöffel Brunch dazugegeben, damit es schön sämig wird, und dann nach Geschmack gewürzt, sprich mit ein bisschen Sojasauce, gemischten Kräutern und buntem Pfeffer aus Ägypten.

Die Tortillas (vier Stück für zwei Personen, geplant waren fünf, aber unser Jung-Gangzta hatte schon wieder eine weg geputzt) habe ich kurz in der Mikrowelle erwärmt und mit jeweils zwei Esslöffel von der Füllung belegt und aufgerollt. Dann in eine gefettete Auflaufform gegeben, die übrig gebliebene Füllung darüber gegossen und mit Raspelkäse überstreut.

Im vorgeheizten Backofen wurde das Ganze dann überbacken, bis der Käse geschmolzen ist und anschließend ganz schnell verzehrt!

Sehr lecker ...
in: Die Küche

22
Jul
2008

21
Jul
2008

München feiert das Altstadtringfest

Zum 850. Geburtstag von München gab es an diesem Wochenende das große Altstadtringfest, das von Samstag Mittag bis Sonntag Abend durchgängig gefeiert wurde:

Auf sieben Kilometern wurde an zehn Stationen die 850jährige Geschichte der Landeshauptstadt lebendig: München gestern, heute und morgen. Mit Musik und Tanz, Theater und Kunst, Sport und Spiel wurde der Stadtgeburtstag gefeiert. Folgende Stationen konnten die Besucher bestaunen:

- Weltoffenes München: Zukunft heute (Sendlinger Tor)
- Wirtschaftsmeile (Stachus)
- jung mischt auf! (Maximiliansplatz)
- Brücken zur Demokratie (Platz der Opfer des Nationalsozialismus)
- Zeitgenössische Kunst (Wittelsbacher Platz)
- München Revue - Fantastische Reise durch die Zeit (Odeonsplatz)
- Wissenschaftsmeile (Marstallplatz)
- Sportmeile (Karl-Scharnagl-Ring)
- München der Kinder und Familien (Thomas-Wimmer-Ring)
- Bäuerliches München - Tanz im Tal (Isartor/Tal)

Hier schon mal ein Impressionen-Mosaik:

Altstadtringfest-Mosaik

1. DSC00544, 2. DSC00545, 3. DSC00547, 4. DSC00548, 5. DSC00549, 6. DSC00550, 7. DSC00552, 8. The Old Town Ringroad festival, 9. The Old Town Ringroad festival

Wir hatten eigentlich geplant, am Samstag hinzufahren. Unser präpubertierender Pseudo-Gangzta hat uns allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht, da er auf einer "LAN-Party" war und mitsamt PC und Ausrüstung im Laufe des Samstags abgeholt werden musste. Fahren wir also - samt Kind, auch wenn es erst ein wenig rummosert - am Sonntag Nachmittag, was möglicherweise ein Fehler war - abgesehen davon, dass viele Konzerte und Performances schon am Samstag stattgefunden haben, war es knallevoll.

Wir steigen am Sendlinger Tor aus und das ist nahezu die einzige Station, wo man ein bisschen etwas anschauen kann, nämlich die Roboter-Installationen von Dead Chickens und die Flugmaschinen vom Theater Titanick. Immer dichter wird das Menschengewusel - in der Nähe vom Wittelsbacher Brunnen machen wir die erste Pause vom Gedränge, mit Caipi von der Nachtgalerie und einem kleinen Regenschauer inklusive.

Danach geht es zügig weiter durch Musik und Kultur. Einiges sehen wir gar nicht (Wissenschaftsmeile), vieles ist hoffnungslos überlaufen (Sportmeile und Familienstation). "München der Kinder und Familien" bietet auch eine Mittelalter-Ecke mit gewandetem Personal an Handwerksständen. Natürlich ist hier keinerlei mittelalterliche Atmosphäre zu finden - dennoch hätte ich gern einen näheren Blick auf so manches geworfen, bei den vielen Menschen ist das aber nur mit Anstrengung möglich und das muss dann doch nicht sein.

Unser Rundgang endet beim "Bäuerlichen München" im Tal. Hier stehen ebenfalls viele Standl mit traditionellem Handwerk, die mich interessiert hätten und auch die "Musi" wäre nicht unspannend gewesen - so spielt zum Beispiel eine Kapelle mit unter anderem Ratschn, Akkordeon, Tambourin eine bayerische Version von "Let's Twist".

Mittlerweile sind wir aber ziemlich müde und hungrig und beschließen den Rest des Tages lieber ruhig zu Hause zu verbringen und das Abendessen gibt es schlussendlich auch vom heimischen Herd ...
in: Vor der Haustür

14
Jul
2008

Kleine Flickr-Spielerei

Flickr-Spielchen

1. Gib deine Antwort auf jede der unten stehenden Fragen ins Flickr-Suchfeld ein

2. Such ein Bild von der ersten Seite aus

3. Copypaste jeden Bildlink in den Mosaic Maker

Die Fragen:
1. Dein Vorname?
2. Lieblingsessen?
3. Auf welche Schule bist du gegangen?
4. Lieblingsfarbe?
5. Celebrity Crush?
6. Lieblingsgetränk?
7. Traumurlaubsziel?
8. Dein Lieblingsnachtisch?
9. Was willst du werden, wenn du groß bist?
10. Was magst du am meisten am Leben?
11. Ein Wort, das dich beschreibt?
12. Dein flickr-Name.

1. Torrente Dolo, 2. Mini souvlaki, 3. Badenburg Pavilion, 4. RED MOGULS, 5. AnAwfullyBigAdventure-RickmanClose, 6. Cheers!, 7. Red Public Phone Boxes - Covent Garden, London, England - Thursday September Thirteenth 2007, 8. Green my Apple Amsterdam, 9. peaceful sunset, 10. undying love, 11. IMG_0207, 12. Sonnenwendfeuer Igstadt 23.06.07
in: Vor der Haustür

9
Jul
2008

Der kleine Grenzverkehr

Nach einem Termin in Regensburg am frühen Morgen beschließen wir den angebrochenen Tag weiterhin sinnvoll zu nutzen und über die Grenze zum Shoppen nach Tschechien zu fahren. Mittlerweile kann ich auch schon circa zehn Wörter Tschechisch und die habe ich zwar selbst nicht verwendet, aber immerhin verstanden.

An dem Übergang, den wir dieses Mal ausgewählt haben, gibt es nur Vietnamesen-Märkte und keines dieser netten “Grenzkaufhäuser” (gut sortiert, große Auswahl und ganz sicher 100% legal) , also beschließen wir innerhalb Tschechiens zu den nächsten grenznahen Orten zu fahren: Abenteuer pur.

Unser Navi - “Steffi”, benannt nach der netten Stimme, die uns lotst - hatte sich bereits auf unserem Prag-Trip im Juni ein wenig überfordert gezeigt, indem es/sie ausgewiesene Burgen auf Wegweisern partout nicht finden wollte - führt uns heute über Rad- und Waldwege durch sehr urwüchsiges Gebiet. Hi und da ein paar Kühe auf abgelegenen Feldern lassen uns die Hoffnung nicht verlieren, dass es irgendwo in der Nähe eine Zivilisation gibt.

Die Verkehrsschilder kann ich leider noch nicht lesen und wir wissen daher auch nicht genau, ob wir überhaupt auf den Wegen fahren dürfen … als wir nach geraumer Zeit doch wieder Häuser in der Ferne sehen, bleiben wir auf dem eingeschlagenen Kurs und finden denn auch tatsächlich wieder eine breitere asphaltierte Straße.

Von da an wird Steffi ignoriert, wenn sie uns in abwegiges Gelände führen will und so gelangen wir - wahrscheinlich mit einigen Umwegen, aber besser für unsere Black Pearl (ist schließlich kein Geländewagen) - schlussendlich doch an die Orte, die wir besuchen wollten. Immerhin habe ich ein wenig der Gegend kennengelernt, in der mein Vater aufgewachsen ist und falls wir wieder einmal den besagten Grenzübergang wählen, sollten wir vielleicht doch einmal nachsehen, ob sein Geburtshaus und der Taubenschlag, den er einst gebaut hat, noch steht.

Nun haben wir zwar ein paar neue Grenzorte besucht, landen am Ende doch wieder am bewährten Übergang bei Furth im Wald und erledigen unsere Einkäufe dort. Und da wir gerade vor Ort sind und auch die Handys dabei haben, können wir auch das Schild mit den “Autobanditen” fotografieren. Interessant ist, dass sich in der “Gefahrenzone” auch der örtliche Friedhof befindet …

Gen 13:30 Uhr treten wir die Rückreise an und am späten Nachmittag sind wir mit unserem prall gefüllten Einkaufskarton zuhause - gerade richtig für das Grillfesterl, das einer meiner Kursteilnehmer am Semesterende jährlich bei sich im Garten ausrichtet. Das Wetter ist zwar nicht optimal, aber es gibt einen wunderschönen Wintergarten, in dem es sich gemütlich sitzen, plaudern und genießen lässt. So eine Enklave hätte ich ja auch gerne, das Grundstück und das (eingerichtete) Haus auch - nur möchte ich es nicht bewirtschaften, da bräuchte es dann noch den Gärtner und das Hausmädchen dazu.

Ein schöner Tag, ein schöner Abend. Daheim angekommen gibt es noch einen kleinen Betthupferl-Drink und ein Zigarettchen und dann ist endgültig Schluss mit lustig und sanfte Nachtruhe ist angesagt.
in: Vor der Haustür
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